Ausstellungen im Alten Sudhaus
der Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH
Sie sind ein Genuss-Mensch, der ein erfrischendes Weissbier ebenso zu schätzen weiß wie spannende Kunstwerke? Dann schauen Sie einmal in unserem Alten Sudhaus vorbei. Hier finden Sie regelmäßig wechselnde Ausstellungen engagierter Künstler vorwiegend aus dem bayerischen Raum.
Ausstellungen 2010 im Alten Sudhaus
der Weisses Bräuhaus G. Schneider & Sohn GmbH
Johanna Richter"Die vier Elemente, Ursprung und Ende - Malerei, Fotografie und Installation" Nach Anfängen in klassischer Aquarellmalerei, die die gebürtige Langquaiderin unter anderem bei Regina Hellwig-Schmid und Richard Aichinger erlernte, widmet sich Johanna Richter nunmehr verstärkt der Acryltechnik. Ihre künstlerische Weiterentwicklung unterstützt sie seit 2001 regelmäßig mit Studien an der „Reichenhaller Akademie“ bei namhaften Künstlern. In den vergangenen Jahren konnte man in Gemeinschaftsausstellungen und erfolgreichen Einzelausstellungen (u.a. in München und Regensburg) ihre Arbeiten kennen lernen. Nicht die fotografische Wiedergabe sondern die Vermittlung von Gefühlen und Stimmungen steht im Mittelpunkt ihrer Bilder. Bei ihren abstrakten Werken kann jedoch auch der „ungeübte“ Betrachter unschwer das ursprüngliche Motiv erkennen. Die Verwendung der unterschiedlichsten Materialien ist einer der Schwerpunkte ihrer Arbeiten, die Farben und Strukturen aus der Natur führen so in die Ursprünge der künstlerischen Gestaltung, waren doch diese das Ausgangsmaterial der Künstler seit dem Beginn der Malerei. In dieser Ausstellung spielt die Künstlerin darauf an, dass der Ursprung in den vier Elementen liegt:
So steht das Bild „Eizelle“ nicht nur für den Beginn des biologischen Daseins, sondern auch als Symbol einer sich verzweigenden und nicht endenden Fortentwicklung.
Weitere Informationen zu Johanna Richter und ihren Bildern finden Sie auch im Internet unter www.labertalkunst.de |
Grenzland
Brandwunden – Brandwächter
Kreuz rot |
| Vergangene Ausstellungen |
Lena Quail"Malerei und Illustrationen" In ihrer Ausstellung in der Galerie Altes Sudhaus zeigt Lena Quail ihr gesamtes Repertoire. Dieses umfasst naturgetreue Illustrationen von Menschen, Tieren und Pflanzen sowie deren Anatomie, darüber hinaus auch veröffentlichte Bücher, detaillierte Stadtansichten, Porträts sowie Öl- und Acrylbilder. Die Illustrationen zusammen mit den Büchern zeigen den Besuchern die Funktion und den Sinn von handgemalten Bildern, und in welchen Zusammenhängen sie benutzt werden. Für Quail eignen sich Gouache Farben am besten zur Darstellung von naturgetreuen Illustrationen. Porträtaufträge sind für die Künstlerin jedes Mal eine Herausforderung. Sie ist fasziniert davon, wie man mit Bleistift oder Farbe die richtigen Gesichtsausdrücke und Persönlichkeiten darstellen kann. Ihre Porträts sind entweder mit Bleistift oder Gouache Technik angefertigt. Lena Quails Liebe zu Tieren und die Faszination des Lichts in der Natur kommen in ihren Bildern auch zum Ausdruck. Sie nutzt Ölfarben um dieses Licht darzustellen. Für die Tierbilder benutzt sie meistens Acryl, da sie mit dieser Technik schnellere Ergebnisse erreicht. In den vergangenen Jahren greift sie mehr und mehr zu Acryl- und Ölfarben. Dies zeigen auch ihre Bilder in der Ausstellung.
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Sonnenuntergang in Devon, England (Ölbild)
Künstlerin Lena Quail (Acrylbild)
Emil |
Wolfgang Pöhlmann"Erotik im Werk Richard Wagners" Zum Künstler Wolfgang Pöhlmann sagt Peter J. Osswald (langjähriger Leiter der BAT - Kunstgalerie in Bayreuth): Zentral steht bei ihm immer das "Bild vom Menschen", nicht als platte, möglichst natürliche Wiedergabe, sondern stets reflektiert. So hat er sich intensiv mit dem "anderen Gesicht" auseinandergesetzt, mit dem unaufhörlichen Wunsch des Menschen, "schöner" oder "besser" zu erscheinen, einem Verlangen, das sich im Verlaufe unserer Kulturgeschichte von Kunstfiguren manifestierte. Machos und Clowns hatten in diesem Zyklus Pöhlmanns ebenso Platz wie Puppen vielfältiger Genese, aber auch die manieristische Typologie der "Commediea dess" arte - alles dies eingewoben in ein "Spiel mit der Wahrnehmung" von immenser, tiefgreifender Wichtigkeit. Zu Richard Wagner führt das Schicksal unseren Künstler schon in jüngsten Jahren: Wolfgang Wagner fungiert als sein Taufpate! So setzt das Beziehungsgeflecht, des Wolfgang Pöhlmann mit Richard Wagner verbindet schon früh ein: ab Anfang der sechziger Jahre haben Proben und Aufführungen bei ihm bleibende Eindrücke hinterlassen. In seinem Bemühen, sowohl Bewusstseinsschichten als auch zeitliche Ebenen in den Bildräumen zu verweben, tangiert der Maler Gurnemanz oft zitierte Deutung des Gralsmysteriums. "Zum Raum wird hier die Zeit". Der Titel der Ausstellung lautet "EROTIK IM WERK RICHARD WAGNERS". Zwei Drittel der Ausstellungsbilder beschäftigen sich mit diesem Thema. Hinzu kommt ein Block "Karneval in Venedig", ebenso wie Werke zu den Jahreszeiten.
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Reinhold Löffler"Ins Bild geschlichen" Das Ausstellungsjahr 2010 beginnt für die Galerie im Alten Sudhaus mit einer Sensation: Zwei Kelheimer Prominente haben sich in die Werke alter Meister geschlichen. Eigentlich wurden sie geschlichen, vom Künstler Reinhold Löffler. Um wen und was es sich genau handelt, wird bei der Vernissage, am 10. Februar ab 19:30 Uhr, verraten. Reinhold Löffler nimmt alte, berühmte Werke und setzt an die Stelle der originalen Köpfe, die Gesichter von Prominenten unserer Zeit. Das Ergebnis ist ein hinreißend intelligenter Spaß, weder doktrinär noch pathetisch, weder verletzend noch aggressiv. Im Gegenteil, Heiterkeit, Schmunzeln als Dauerzustand, Lustgewinn und seelisches Wohlbefinden sind angesagt, wenn sich „Promis“ aus Politik, Medien, Kunst und Sport ins Bild schleichen. Mit Einfallsreichtum, pfiffigen und witzigen Ideen entsteht eine Porträtgalerie berühmter Zeitgenossen, die als „Gemäldeköpfe“ in die Werke „alter Meister“ eingearbeitet sind. Es ist Spaß nach Maß, wenn Kaiser Franz als Fußballkönig auf dem Thron sitzt; Renate Künast als Kartoffel erntende Frau durchs Bild wandelt, Angela Merkel in der Pose der "Mona Lisa" uns anlächelt. Guido Westerwelle als Cupido brilliert oder Wladimir Putin mit dem Schmiedehammer an der Esse steht. Von George W. Bush bis Roland Koch, Dirk Bach bis Niki Lauda oder Marcel Reich-Ranicki – es ist ein Genuss, wie in den computerunterstützten Fotomontagen von Reinhold Löffler die Gesichter, Gestalten und das Umfeld vieler Stars in überzeugenden Wissenszusammenhängen dargestellt werden. Amüsieren werden sich dabei all jene, die die doppelte Optik von Originalgemälde und Bildmanipulation besonders lieben. Mit ausgeprägtem Feinsinn und brillanter Technik hat Reinhold Löffler die spezifischen Eigenarten und die Persönlichkeiten der jeweils "karikierten" Personen so verstärkt, dass die Neugier des Betrachters vielfach angeregt und gefesselt wird. Erstaunlich, wie dabei etwa Botticellis streng stilisierte Formensprache oder Leonardo da Vincis fantastische Dimensionen erhalten bleiben und in der Spannung zwischen historischer Vorlage und aktueller Porträtierung nicht verloren gehen. Selbst bei der Modellierung von Angela Merkel in Leonardos "Mona Lisa" bleiben die keusche Leidenschaft, das so seltsam verhaltene wie verschämte Lächeln und das geheimnisvolle Kolorit ihrer Augen so lebendig, als hätte die Kanzlerin schon 1505 gelebt und Modell gestanden. (…) Nach Prof. Walther Keim
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